Mario Mandzukic (v.) wechselte 2012 aus Wolfsburg nach München © getty

Nach dem Pep-Lob darf der Kroate wohl von Beginn an ran. Schalke muss im Tor umplanen. Dortmund droht eine Rumpf-Elf.

München - Glaubt man Pep Guardiola, dann muss Mario Mandzukic ein ziemlich ungewöhnlicher Fußballer sein.

"So einen Spieler", soll der Star-Trainer des FC Bayern laut "Sport Bild" über den Kroaten gesagt haben, "habe ich mein ganzes Leben noch nicht gesehen". Und dann schwärmte er noch: "Ich liebe diesen Spieler."

Ob diese Worte wirklich so gefallen sind, sei einmal dahingestellt. Nachdem Mandzukic zuletzt in Leverkusen 80 Minuten auf der Bank gesessen hatte, wird er im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 jedenfalls wohl wieder in die Startelf rücken.

Und dann können sich neben Guardiola auch alle anderen beim FC Bayern wieder an der Darbietung von Mandzukic erfreuen.

Götze drängt auf ein Comeback

Gegen die strauchelnden Mainzer (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm) könnte zudem Nationalspieler Mario Götze das Pep-Team wieder verstärken.

Nach seinem starken Auftritt in der WM-Qualifikation und dem Tor gegen Schweden ist der FCB-Pechvogel der bisherigen Saison mal wieder auf dem Weg zur Stammkraft. Für einen anderen Mittelfeldspieler des Rekordmeisters bedeutete das letzte Länderspiel hingegen eine bittersüße Erfahrung.

Der Schweizer Xherdan Shaqiri zog sich gegen Albanien (2:1) einen Muskelbündelriss zu und wird dem FCB mehrere Wochen fehlen. Der einst so tiefe Kader stellt sich mittlerweile fast von alleine auf. Lediglich auf der Position des rechten Mittelfeldspielers duellieren sich Arjen Robben und Thomas Müller.

Mainz bangt um Müller

Die seit fünf Spielen sieglosen Mainzer bangen vor der Partie in München derweil um den Einsatz von Torjäger Nicolai Müller.

Der 26-Jährige erlitt am Mittwoch im Mannschaftstraining eine Außenbanddehnung im Sprunggelenk - ob Trainer Thomas Tuchel auf seinen besten Torschützen (sechs Treffer) zurückgreifen kann, soll kurzfristig entschieden werden.

Die voraussichtlichen Aufstellungen zum Durchklicken:

Fährmann bekommt Bewährungschance

Derweil nehmen die Schalker Verletzungssorgen kein Ende. Nach der Hiobsbotschaft über einen längeren Ausfall von Topstürmer Klaas-Jan Huntelaar trifft es nun auch den Stammkeeper und zwei weitere Spieler.

Vor dem Auswärtsspiel in Braunschweig (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm) musste Trainer Jens Keller Torwart Timo Hildebrand wegen eines Hexenschusses aus dem Kader streichen. Für ihn kommt Ralf Fährmann zu seinem ersten Saisoneinsatz.

Zudem fehlen Kevin Prince Boateng und Jermaine Jones. Der ghanaische Nationalspieler befindet sich noch bis Samstag zur Behandlung seines Knies in München. Jones laboriert ebenfalls an Knieproblemen.

(ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm)

Dortmund droht Rumpf-Elf

Definitiv nicht dabei ist Dortmunds Mats Hummels beim Spiel des BVB gegen Hannover 96. Der Innenverteidiger muss das Spiel nach seinem Platzverweis in Mönchengladbach von der Tribüne aus verfolgen.

Von ihm abgesehen gibt es viele Fragezeichen im Team von Trainer Jürgen Klopp: Marcel Schmelzer ist nach seinem Muskelfaserriss zwar ins Training eingestiegen, sein Einsatz gilt aber als unwahrscheinlich. Für ihn würde Erik Durm in den Startlöchern stehen.

Auch Marco Reus konnte unter der Woche zwar wieder in das Training einsteigen, der Innenbandanriss im Sprunggelenk scheint ihn aber weiterhin zu belasten.

Sahin wieder fit

Eine Blitz-Heilung gab es hingegen bei Nuri Sahin: Der Türke, der gegen Mönchengladbach einen Teilriss des Außenbandes im rechten Sprunggelenk erlitten hatte, ist schon wieder in das Training eingestiegen und sollte gegen Hannover auflaufen können.

Ein Ausfall wäre fast nicht zu kompensieren, schließlich fehlen den Dortmundern auf der Position weiterhin Ilkay Gündogan und Sebastian Kehl.

Sane vor Einsatz auf der Sechs

Rühren die chronisch auswärtsschwachen Hannoveraner, bislang noch kein Punkt auf fremdem Platz, gegen den BVB Beton an, um endlich nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren?

Eine mögliche Option ist, dass Innenverteidiger Salif Sane neben Leon Andreasen im defensiven Mittelfeld aufläuft.

Dafür würde Lars Stindl auf den rechten Flügel ausweichen.

Wagner fällt zwei Wochen aus

Hertha BSC muss im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ohne Sandro Wagner auskommen.

Der Angreifer zog sich im Training eine Innenbandzerrung mit Knochenödem im linken Knie zu. Das teilte der Klub am Freitag mit.

"Sandro wird voraussichtlich 10 bis 14 Tage pausieren müssen", sagte Teamarzt Dr. Ulrich Schleicher.

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