Für Thomas Helmersind Dortmunds Personalsorgen schlimmer als die Gladbach-Pleite. Guardiola muss Landsleute bei Laune halten.

Hallo Fußball-Freunde,

die Dortmunder haben gegen Gladbach klar überlegen gespielt. Die Knackpunkte für die Niederlage waren der Elfmeter und die Rote Karte.

Jetzt bekommt Trainer Jürgen Klopp aber ganz andere Probleme: die Sperre von Mats Hummels, dazu noch die Sechser, die ausfallen.

Heutzutage ist das mit die wichtigste Position. Das Problem ist, Hummels könnte auf der Sechs spielen, ist jetzt aber auch gesperrt.

Kevin Großkreutz ist zwar die Allzweckwaffe, aber überall kann er auch nicht spielen. Ein, zwei Spieler würde sich Dortmund jetzt noch wünschen.

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Das ist die Philosophie der Dortmunder.

Ich bin aber auch sicher, dass Michael Zorc und Klopp gerne den einen oder anderen Mann noch gehabt hätten. Aber dann muss auch der Spieler wollen.

Bayern hat diese Personalprobleme nicht. Ganz im Gegenteil: Ich bin sehr gespannt, was passiert, wenn die Verletzten wie Thiago und Javi Martinez wiederkommen. Pep Guardiola muss sie dann ja bei Laune halten.

Ansonsten ist schon ziemlich deutlich zu sehen, was der Trainer will. Die Testphase ist längst vorbei.

Seine Taktik besteht darin, nur mit einem Sechser zu spielen, sehr offensiv zu agieren und früh den Gegner zu attackieren. Dafür braucht er natürlich sehr laufstarke Spieler, die dabei alle mitmachen.

Die Position des Neuners gibt es nach wie vor bei ihm.

Ich glaube nur, dass sich der Spielertyp da einfach geändert hat. Das ist nicht mehr der klassische Mittelstürmer wie früher. Es ist einfach ein anderes Spielverhalten, das von dem so genannten Neuner erwartet wird.

Bis demnächst,

Euer Thomas Helmer

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