Thomas Helmer stellt sich auf die Seite Kreuzers, der sich gegen HSV-Milliardär Kühne und dessen Ruf nach Magath gewehrt hat.

Hallo Fußball-Freunde,

die Krise beim Hamburger SV hat sich nach der Niederlage in Berlin weiter verschärft. Schon vor der Partie in der Hauptstadt sorgte HSV-Mäzen Klaus-Michael Kühne für Aufregung.

Der Milliardär hatte Trainer Thorsten Fink, Sportdirektor Oliver Kreuzer und den Vorstand hart kritisiert und gefordert, Felix Magath zum neuen starken Mann in Hamburg zu machen.

Kreuzer hat diese Forderungen nun als Blödsinn bezeichnet. Und ich finde die Reaktion völlig richtig.

Kreuzer ist erst drei Monate da, ihm kann man keinen Vorwurf machen. In Kühnes Interview kam in der jeder Antwort Felix Magath vor. Egal, ob das zur Frage gepasst hat oder nicht.

Das ist so penetrant, da muss ich als Verein auch mal sagen, jetzt ist Schluss.

Große Probleme hat auch Schalke. Erst das enttäuschende Unentschieden gegen Saloniki, jetzt die Niederlage in Hannover.

Oliver Kahn hat vor dem Spiel in Hannover gesagt, dass man beim Hinspiel gegen die Griechen nicht das Gefühl hatte, dass diese Mannschaft alles gegeben hat.

Es scheint so, als hätte Schalke ein Qualitätsproblem. Wenn am Dienstag im Rückspiel keine Reaktion kommt, dann weiß ich es auch nicht.

Schalkes Gegner Hannover befindet sich hingegen im Aufwind. Ich finde es gut, dass Hannover das Ziel internationale Plätze so klar formuliert hat.

Hannover wird eine bessere Rolle spielen als letzte Saison. 96 gehört zum Kreis der Teams für das internationale Geschäft.

Bis demnächst,

Euer Thomas Helmer

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