Hans-Joachim Watzke (r.) ist seit 2005 Geschäftsführer beim BVB © imago

Lewandowski und der BVB verkünden, "ein bisschen was geklärt" zu haben. Eine Gehaltsvervielfachung sorgt offenbar für Frieden.

München - Der Wechsel-Zoff zwischen Borussia Dortmund und Robert Lewandowski ist offenbar beigelegt.

Wie "Spiegel Online" berichtet, gab es ein Krisengespräch zwischen den BVB-Verantwortlichen Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sowie Lewandowski und dessen Beratern.

Dabei soll eine beträchtliche Gehaltserhöhung des Polen für das letzte Vertragsjahr in Dortmund vereinbart worden sein.

Über fünf Millionen für zehn Monate?

Bislang erhielt Lewandowski lediglich ein Grundgehalt von 1,5 Millionen Euro pro Saison.

Das neue Gehalt soll je nach Prämienzuschlägen bei über fünf Millionen Euro für die letzten zehn Vertragsmonate liegen. Damit wäre der Stürmer einer der Top-Verdiener im Dortmunder Kader.

"Zu Vertragsdetails werden wir nichts sagen", erklärt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei "Spiegel Online", hält dabei allerdings fest: "Robert ist ein einwandfreier Bursche. Ich habe seine geäußerte Enttäuschung akzeptiert, alles andere haben wir nun aufgearbeitet. Jetzt werden wir die weitere Saison gemeinsam positiv angehen", sagte Watzke.

Lewandowski zufrieden

Lewandowski selbst, der sich nach SPORT1-Informationen mit dem FC Bayern einig ist und im Sommer eigentlich unbedingt zu seinem "Wunschverein" wechseln wollte, scheint nun zufrieden: "Wir haben über viele Dinge gesprochen und ein bisschen was geklärt. Jetzt muss ich mich aber wieder auf meine Saison konzentrieren."

Sein Berater wird da schon konkreter: "Es stimmt, wir haben mit dem BVB eine Basis gefunden, um auch die letzten Monate professionell zusammen zu arbeiten", erklärte Maik Barthel, der Inhaber von Lewandowskis Berateragentur.

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