Der FC Bayern besiegte den BVB im Champions-League-Finale mit 2:1 © getty

Im neuen SPORT1 Bundesliga Sonderheft schwärmen die internationalen Experten von der Klasse des deutschen Aushängeschilds.

München - 195 Länder wollten sich zuletzt den Supercup zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund nicht entgehen lassen, das Champions-League-Finale zwischen den beiden deutschen Top-Klubs begeisterte Europa, und in dieser Woche war der FC Sao Paulo aus dem fernen Brasilien auf Stippvisite beim Audi Cup in München.

Kein Zweifel, die Bundesliga hat sich nicht nur in die Herzen der deutschen Fans gespielt. Deutschlands Fußball-Aushängeschild muss sich nicht mehr hinter der englischen Premier League oder der spanischen Primera Division verstecken. Das zeigen auch die Zahlen der DFL.

Zwar liegen die Einnahmen durch die Auslandsvermarktung mit 72 Millionen Euro noch auf einem verhältnismäßig überschaubaren Level, doch mittelfristig sollen es 100 bis 150 Millionen Euro werden.

Experten schwärmen

Der Entwicklung der reinen Zahlen schon voraus sind die Experten-Meinungen im SPORT1 Bundesliga Sonderheft (SERVICE: Alles Infos zum neuen Heft).

Tony Woodcock, ehemaliger englischer Nationalspieler und früherer Profi beim 1. FC Köln, sieht die Bundesliga im internationalen Vergleich an der Weltspitze - und das liegt nicht nur an den Mannschaften.

"Seit 2006 ist für mich der deutsche Fußball auch nicht nur sportlich erstklassig, sondern auch ein Riesenevent mit tollen Stadien und Fans geworden. Die Bundesliga ist zurzeit Weltspitze", sagt der Engländer.

Merkel reizt die Bundesliga

Auch Italien-Legionär Alexander Merkel schätzt im SPORT1 Bundesliga Sonderheft die unvergleichliche Atmosphäre in den deutschen Fußball-Tempeln.

"Die Bundesliga ist im Moment die stärkste Liga der Welt. Dazu kommen tolle, vollbesetzte Stadien und eine super Fankultur", erklärt der Mittelfeldspieler von Udinese Calcio.

Auch die Entwicklung junger Talente ( 671744 DIASHOW: Bundesliga-Transfermarkt ) sieht Merkel als großen Vorteil der Bundesliga. Mitte Juli verriet er: " Es reizt mich, mal in der Bundesliga zu spielen."

Bundesliga hat Vorbild-Charakter

Nach England und Italien zieht auch Spanien inzwischen den Hut vor der Bundesliga.

Guardiola-Biograph Guillem Balague sieht neben dem Wechsel des ehemaligen Barcelona-Trainers zum FC Bayern auch die betriebswirtschaftlichen Faktoren als großes Plus der Bundesliga.

"Alles läuft sehr organisiert ab, außerdem wird seriös gewirtschaftet. Davon können alle lernen. Im internationalen Vergleich sehe ich die Bundesliga und die Premier League auf Augenhöhe", meint Balague im SPORT1 Bundesliga Sonderheft.

Die nächste Chance, das internationale Renommee weiter aufzupolieren, bietet sich am 30. August. Dann trifft Champions-League-Sieger Bayern in Prag im europäischen Supercup auf Europa-League-Gewinner FC Chelsea.

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