Georg Niedermeier spielt seit 2009 beim VfB Stuttgart © getty

Stuttgarts Abwehrmann setzt in Düsseldorf die Hüfte schachmatt. Bayern baut wieder auf Alaba. Voraussichtliche Aufstellungen.

München - Der VfB Stuttgart muss bei Fortuna Düsseldorf (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) auf Georg Niedermeier verzichten.

Der Abwehrspieler leidet an muskulären Problemen im rechten Hüftbeuger.

Für Trainer Bruno Labbadia ist Niedermeier, für den Winter-Zugang Felipe Lopes zu seinem Debüt kommen könnte, bereits der zweite Ausfall. Martin Harnik fehlt wegen einer Gelb-Rot-Sperre.

Als weitere Alternative für Niedermeier steht der 23-jährige Benedikt Röcker bereit. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die voraussichtlichen Aufstellungen zum 20. Spieltag:

Rot-Sünder Sakai zurück

Immerhin kann der VfB wieder auf Gotoku Sakai (Rot-Sperre abgesessen) zurückgreifen:

Beim 0:2 der Schwaben gegen den FC Bayern hatte Antonio Rüdiger, eigentlich Innenverteidiger, die Rolle des Japaners rechts außen in der Viererkette übernommen.

Shinji Okazaki wiederum dürfte nun im offensiven Mittelfeld auf der rechten Außenbahn Martin Harnik vertreten, Zugang Federico Macheda wegen der Personalsorgen erstmals in den Kader rutschen.

Düsseldorf in Not

Auch die Düsseldorfer drückt der Schuh:

Der Aufsteiger muss weiter auf fünf Profis verzichten.

Immerhin kehrt wohl Abwehrspieler Stelios Malezas nach vier Monaten in die Startformation zurück - ebenso offenbar Kapitän Andreas Lambertz, zuletzt nur Reservist.

Bayern wieder mit Alaba

Tabellenführer Bayern kann gegen den FSV Mainz wieder mit David Alaba planen.

Trainer Jupp Heynckes bestätigte, der Österreicher werde "zur Verfügung" stehen. Alaba hatte wegen Oberschenkelproblemen nur eingeschränkt trainiert.

Dagegen wird Xherdan Shaqiri sicher ausfallen. Der Schweizer hatte sich im Training eine Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk zugezogen, wird auch nicht zum Länderspiel der Schweiz am 6. Februar in Griechenland reisen.

Gladbach fehlt ein Abräumer

Borussia Mönchengladbach muss im Sonntagsspiel beim 1. FC Nürnberg Havard Nordtveit und Granit Xhaka abschreiben.

Den Ex-Nürnberger Nordtveit plagt eine Knieverletzung aus, Stellvertreter Xhaka dagegen eine Grippe.

Trainer Lucien Favre fehlt somit ein defensiver Mittelfeldspieler neben Thorben Marx. In die Bresche springen muss wohl einer der beiden gelernten Außenverteidiger Tony Jantschke oder Oscar Wendt.

Perisic fällt wohl aus

Der VfL Wolfsburg muss gegen den FC Augsburg womöglich auf Neuzugang Ivan Perisic verzichten.

Der Kroate klagte über leichte Adduktorenbeschwerden. "Sollte es nicht gehen, stehen Ivica Olic und Ricardo Rodriguez für die linke Seite bereit", sagte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking.

Dagegen ist die Saison für Stürmer Vaclav Pilar anscheinend beendet. Der tschechische Nationalspieler hatte im vergangenen August im Länderspiel gegen die Ukraine einen Kreuzbandriss erlitten.

Nach Einschätzung von Hecking wird die Heilung Monate dauern: "Es sieht danach aus, dass er in der Rückrunde nicht mehr zum Einsatz kommt."

Schalke ohne Marica

Aus zwei Angreifern wird einer.

Im Gegensatz zum 0:0 beim FC Augsburg wird Schalke gegen Greuther Fürth nur mit Klaas-Jan Huntelaar stürmen.

Der Grund: Ciprian Marica hat sich am Knie verletzt, wurde bereits in Augsburg am Außenmeniskus operiert und wird den "Königsblauen" mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen.

"Ich bin bereit"

Dafür kann Trainer Jens Keller direkt auf seinen brasilianischen Neuzugang Michel Bastos zurückgreifen. "Ich bin bereit. Wenn der Trainer es will, spiele ich sofort", sagte der 29-jährige Brasilianer.

Wahrscheinlich wird Bastos links im Mittelfeld beginnen.

"Michel hat in den ersten Trainingseinheiten bei uns einen extrem guten Eindruck hinterlassen. Daher könnte ich mir ihn gut von Anfang an vorstellen", meinte Keller.

De Camargo wohl in Startelf

Direkt in der Startelf steht voraussichtlich auch Hoffenheims aus Gladbach gekommener Neuzugang Igor de Camargo in der Partie gegen den SC Freiburg.

"Mit Igor erhoffen wir uns mehr Durchschlagskraft in der Offensive", meinte Andreas Müller.

Und der Manager des Tabellenvorletzten weiter: "Wir haben keine Zeit zu verlieren, sondern brauchen endlich Punkte."

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