Roel Brouwers wechselte 2007 vom SC Paderborn nach Gladbach © getty

Der VfB setzt in Gladbach seine Auswärtsserie fort. Der eingewechselte Borusse Brouwers wird zum Unglücksraben.

Mönchengladbach Der VfB Stuttgart hat seine Auswärtsstärke erneut unter Beweis gestellt.

Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia kam bei Borussia Mönchengladbach zu einem 2:1 (1:1)-Erfolg und ist damit seit fünf Begegnungen auf fremden Plätzen ungeschlagen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Martin Harnik (8.) glich die Gladbacher Führung durch Martin Stranzl (7.) postwendend aus.

Ein kurioses Eigentor von Roel Brouwers sorgte für den Sieg der Gäste (72.). Die Schwaben schlossen mit 16 Punkten zur Borussia auf, die weiter auf den ersten Heimsieg gegen Gladbach seit 2005 warten ( 636788 DIASHOW: Der 11. Spieltag ).

Viel Tempo, viel Abwechslung

Vor 52.120 Zuschauern im Borussia-Park entwickelte sich von Beginn an eine tempo- und abwechslungsreiche Begegnung.

Angetrieben vom starken Patrick Herrmann erwischten die Gastgeber den besseren Start. Herrmann scheiterte nach fünf Minuten aber an Sven Ulreich.

Zwei Minuten später war der VfB-Schlussmann aber machtlos. Stranzl traf mit einem Flachschuss aus der Distanz.

Blitz-Ausgleich durch Harnik

Die Gäste zeigten sich vom frühen Rückstand aber nicht geschockt und überzeugten durch eine gute Raumaufteilung und Ballsicherheit.

Harnik traf per Kopf nach Flanke von Cristian Molinaro zum Ausgleich, Gladbachs Außenverteidiger Oscar Wendt machte dabei keine gute Figur.

Danach übernahmen die Schwaben zunächst die Kontrolle, kamen aber nur selten zum Abschluss.

Wende nach der Pause

Gladbach agierte zielstrebiger. Ulreich musste bei Schüssen von Juan Arango (22.), Mike Hanke (25.) und Stranzl einen erneuten Rückstand verhindern.

Auf der anderen Seite schoss Ibrahima Traore einen Freistoß von der Strafraumgrenze knapp über den Querbalken (36.).

Die Gäste begannen die zweite Hälfte schwungvoll und hatten durch Christian Gentner eine große Möglichkeit. Den Schuss des Mittelfeldspielers rettete der eingewechselte Brouwers für den bereits geschlagenen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen auf der Linie (47.).

Zu geschockt vom Eigentor

Auch in der Folge agierte der VfB druckvoll, fand aber kaum eine Lücke in der Defensive der Gastgeber. Die Gastgeber nutzten derweil die sich bietenden Räume nicht konsequent aus.

Brouwers lenkte beim 1:2 eine Flanke von Zdravko Kuzmanovic in extrem unglücklicher Manier ins eigene Tor.

Hinterher brachten die Fohlen gegen emsig verteidigende Stuttgarter nichts mehr zu Wege.

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