SPORT1-Kolumnist Thomas Helmer verurteilt die Kritik des Ex-Trainers an Uli Hoeneß. Außerdem erklärt er den Stilwandel des FCB.

Hallo Fußball-Freunde,

in der vergangenen Woche hat sich Bayerns Ex-Trainer Louis van Gaal zu Wort gemeldet und die Machtfülle von Präsident UIi Hoeneß kritisiert.

Ich bin in dieser Sache völlig auf der Seite von Uli Hoeneß. Louis van Gaal hat einfach nichts zu sagen.

Man könnte sicher auch viel Negatives über ihn sagen. Auf mich macht er manchmal so einen menschenverachtenden Eindruck. Und so etwas mag ich grundsätzlich nicht.

Ich finde, das gehört sich nicht. Man muss Respekt haben.

Das gilt auch für die Spieler und die Verantwortlichen. Man muss sich nicht über alles stellen und alles besser wissen. Es gibt keinen von uns, der alles besser weiß.

Abgesehen von diesen kleinen Störfeuern schwimmt der Rekordmeister derzeit auf einer Erfolgswelle.

Das hängt auch damit zusammen, dass es einen Stilwandel gab. Letztes Jahr waren sie die "Ballbesitz-Bayern". Nun haben sie gelernt, wie Dortmund schnell in die Spitze zu spielen.

Das machen sie diese Saison wirklich gut. Man hat es in Hamburg gut gesehen, auch in der Rückwärtsbewegung.

Der HSV ist manchmal gar nicht zurück gekommen. Und die Bayern sind in höchstem Tempo - auch ein Bastian Schweinsteiger - nach vorne und nach hinten gelaufen.

Mit mehreren Spielern haben sie vorne wie hinten überfallartig attackiert.

Das machen die Bayern diese Saison super, das muss man wirklich sagen.

Bis demnächst

Euer Thomas Helmer

Ex-Nationalspieler und SPORT1-Moderator Thomas Helmer tritt als Experte im Volkswagen Doppelpass auf und wechselt sich bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Strunz und Mario Basler ab.

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