Europameister Fredi Bobic ist seit April 2013 Sportvorstand des VfB Stuttgart
Fredi Bobic ist seit Juli 2010 Manager des VfB Stuttgart © imago

Stuttgarts Manager nimmt sich nach der bitteren Pleite gegen Hoffenheim bei LIGA total! die Mannschaft zur Brust.

München - Die erste Pleite gegen den Regional-Rivalen, noch immer kein Sieg im fünften Saisonspiel:

Der VfB Stuttgart steckt nach dem 0:3 gegen 1899 Hoffenheim endgültig in der Krise - was Fredi Bobic auf die Palme treibt 616718 (DIASHOW: Der 5. Spieltag) .

Bei LIGA total! spricht der Manager von einer "indiskutablen" und "grottenschlechten" Leistung (ÜBERBLICK: Alles zum Bundesliga-Spieltag).

In Mönchengladbach sorgt nach dem 2:2 gegen den Hamburger SV vor allem der Platzverweis für Martin Stranzl für Diskussionen.

SPORT1 fasst die Stimmen des 5. Spieltags zusammen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die Stimmen bei LIGA total!:

Fredi Bobic (Manager VfB Stuttgart): "Die Leistung war indiskutabel, grottenschlecht! Wir werden mit den Spielern hart ins Gericht gehen, aber intern. Das Einmaleins des Fußballs hat heute nicht funktioniert."

Martin Stranzl (Borussia Mönchengladbach): "Ilicevic legt sich den Ball vorbei, sieht, dass er nicht mehr rankommt und lässt sich fallen ? ich habe sogar noch das Bein zurückgezogen. Wenn ich ihn weggehauen hätte, bin ich der Letzte, der dann was sagt. Ich bin ein Spieler, der kompromisslos in die Zweikämpfe geht, aber bei mir hat sich noch nie ein Gegenspieler verletzt ? ich bin ein fairer Sportmann!"

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach):(über den Platzverweis für Martin Stranzl) "Die rote Karte ist extrem hart. Von der Bank habe ich es nicht gesehen. Ich weiß nicht, wo der Schiedsrichter war - manchmal ist es sehr schwer zu beurteilen."

Thomas Strunz (SPORT1- und LIGA-total!-Experte): "Man kann nur hoffen, dass Martin Stranzl freigesprochen wird und Ivo Ilicevic eine Strafe erhält - es war weder eine Notbremse noch ein Foul, sondern eine klare Schwalbe! Es wird Zeit für den DFB, endlich mal einen Präzedenzfall zu schaffen - in anderen Ländern geht das ja auch!"

Mike Hanke (Gladbach): "Wir haben spielerisch eine schwache Leistung gezeigt, da müssen wir uns deutlich verbessern. Defensiv müssen wir auch viel kompakter stehen, haben zu viele Chancen zugelassen. Positiv war, dass wir viel Kampf und Leidenschaft gezeigt haben."

Weitere Stimmen:

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): "Hoffenheim hat es sehr, sehr gut gemacht. Wir haben nach dem 0:1 komplett unsere Linie verloren, was ich so nie erwartet hätte. Wenn wir am Ball waren, haben wir ihn sehr einfach hergegeben, zu viele Fehler gemacht und Hoffenheim in die Karten gespielt. Wir haben uns nicht als Mannschaft präsentiert - da ist es schwierig zu gewinnen."

Markus Babbel (Trainer 1899 Hoffenheim): "Es war ein verdienter Sieg. Anfangs hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite, dann ist das aufgegangen, was wir uns vorgenommen hatten: aggressiv und lauffreudig zu sein und trotzdem Fußball zu spielen. Wir sind gut in die Kombinationen gekommen, haben das Spiel sehr gut kontrolliert und wenig zugelassen."

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Auf der einen Seite haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Auf der anderen Seite bin ich stinkesauer, dass wir den Sieg verschenkt haben. Die Mannschaft hat sich um den Lohn gebracht."

Rafael van der Vaart (Hamburger SV): bei "Sky": "Ich muss ehrlich sagen: Ich hatte schon so ein Gefühl, dass in den letzten Minuten etwas passiert. Leider war es so. Es ist einfach schade, weil wir hier so gut gespielt haben. Normalerweise haben wir hier verdient zu gewinnen. Aus Erfahrung weiß ich, dass, wenn man ein schönes Tor schießt und einen Elfmeter verschießt, dann kann das in letzter Minute immer noch passieren."

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96): "Das war eine gute Reaktion auf die Niederlage in Hoffenheim. Entscheidend war, dass wir die Fehler des Gegners eiskalt ausgenutzt haben. Die Mannschaft hat sich heute gegen den Gegner gestemmt und deshalb verdient gewonnen."

Dieter Hecking (Trainer 1. FC Nürnberg): "Wir haben heute drei Geschenke verteilt, da darf man sich über die Niederlage nicht wundern. Eine solch schlechte Leistung war nicht zu erwarten. Mein Team war heute nicht die Einheit, die uns normalerweise stark macht.

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