Nach 31 Spielen ohne Niederlage verliert der BVB in Hamburg. Dass die Bayern Gewinner des Spieltags sind, ist wohl kein Zufall.

Ausgerechnet in Hamburg ist Borussia Dortmunds Serie von 31 Spielen ohne Niederlage gerissen.

Ausgerechnet deshalb, weil der HSV dadurch seinen eigenen Rekord von 36 ungeschlagenen Partien rettete und weil die in der Krise steckende Mannschaft von Trainer Thorsten Fink gegen den Meister die ersten Punkte der neuen Spielzeit einfuhr.

Bemerkenswert ist aber auch, dass die Erfolgsserie nach dem Dortmunder Erfolg gegen Ajax Amsterdam in der Champions League unter der Woche endete.

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Schon in der vergangenen Saison hatte der BVB erst nach dem frühen Aus in der Gruppenphase in der Bundesliga richtig aufgedreht und sich die zweite Meisterschaft in Folge gesichert.

Auch bei Schalke 04 darf darüber spekuliert werden, ob der internationale Erfolg in Piräus Auswirkungen auf den Auftritt gegen Bayern München hatte.

Die Mannschaft von Trainer Huub Stevens präsentierte sich schlapp und mutlos und war gegen den Rekordmeister letztlich ohne Chance.

Ganz anders die Bayern: Nach dem Sieg auf Schalke grüßt die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes mit weißer Weste von der Spitze, in der Champions League ließen die Münchner Valencia keine Chance.

Heynckes Rotation funktioniert. In Gelsenkirchen konnte sich der Coach sogar erneut erlauben, 40-Millionen-Mann Javier Martinez zu Beginn auf der Bank zu lassen.

Der FC Bayern hat nicht zum ersten Mal bewiesen, die Doppelbelastung aus Europapokal und Bundesliga meistern zu können.

Dortmund und Schalke müssen diesen Nachweis noch erbringen.

Dass der Rekordmeister den Vorsprung auf die beiden Hauptkonkurrenten um den Titel nach einer Champions-League-Woche vergrößert, ist wohl kein Zufall.

Zwar ist es nach vier Spieltagen zu früh für ein Zwischenfazit.

Das Ende der Dortmunds Erfolgsserie nach einer Woche mit Doppelbelastung kann aber durchaus als Fingerzeig gewertet werden.

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