Franck Ribery spielt seit 2007 für den FC Bayern München © getty

Der Bayern-Star muss für den Kracher passen. Der BVB muss ohne Gündogan zum HSV, dafür wird Weidenfeller rechtzeitig gesund.

München - Der FC Bayern muss im Spitzenspiel am Samstag (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) bei Schalke 04 auf Flügelflitzer Franck Ribery verzichten.

Wie SPORT1 erfuhr , musste der Franzose das Abschlusstraining am Freitag absagen und stieg nicht in den Mannschaftsbus.

Schon am Mittwochabend im Auftaktspiel der Champions League gegen den FC Valencia (2:1) war Ribery wegen Problemen im Oberschenkel ausgewechselt worden.

Der Franzose hatte sich anschließend aber mit Blick auf Samstag zuversichtlich geäußert und von einer Vorsichtsmaßnahme gesprochen. Stürmer Claudio Pizarro klagt außerdem über eine Muskelverhärtung, soll aber bis Samstag fit sein.

Die voraussichtlichen Aufstellungen des 4. Spieltags

Gündogan fehlt, Weidenfeller fit

Meister Borussia Dortmund muss (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) beim Hamburger SV auf Mittelfeldakteur Ilkay Gündogan verzichten.

Der 21-Jährige, der an einem grippalen Infekt leidet, trat die Reise der Dortmunder in die Hansestadt nicht an. Für den Nationalspieler könnten Sven Bender oder Moritz Leitner in der Mittelfeldzentrale neben Kapitän Sebastian Kehl auflaufen.

Wieder fit ist dagegen Torhüter Roman Weidenfeller, hinter dessen Einsatz ebenfalls aufgrund eines Infekts ein Fragezeichen gestanden hatte. Beim Gegner aus Hamburg fällt Abwehrspieler Jeffrey Bruma mit einer Kniereizung aus, ebenso Linksverteidiger Zhi Gin Lam (Verdacht auf Muskelfaserriss).

Nobody im 1899-Tor

Derweil setzt Hoffenheim seine Hoffnungen gegen Hannover auf einen Nobody.

Im Heimspiel gegen die Niedersachsen (So., ab 17.15 Uhr im LIVE-TICKER) wird Koen Casteels sein Bundesliga-Debüt feiern.

Der Belgier profitiert dabei vom verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Tim Wiese, der wegen eines Faserrisses im Adduktorenbereich zwei Wochen fehlen wird.

Bisher nur in der U 21

Bislang spielte der U-21-Nationaltorwart, der vor einem Jahr für 780.000 Euro von KRC Genk zur TSG wechselte, nur in der Regionalliga-Mannschaft der Hoffenheimer.

"Koen verkörpert, was wir hier wollen: bewusstes Torwartsspiel", sagte Torwarttrainer Zsolt Petry im "kicker".

Doch auf den 1,96-Meter-Mann wartet keine leichte Aufgabe, nachdem der Tabellenletzte mit elf Gegentreffern die schlechteste Defensive der Liga stellt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Als Ersatztorhüter wird Jens Grahl auf Hoffenheims Bank sitzen. Auch er hat noch kein Bundesliga-Spiel bestritten.

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