Norbert Meier ist seit Anfang 2008 Trainer von Fortuna Düsseldorf © getty

Norbert Meier erklärt im Volkswagen Doppelpass die Erfolgstaktik Düsseldorfs und beurteilt den Zweikampf Dortmund gegen München.

München - Aufsteiger Fortuna Düsseldorf ist schnell im Oberhaus angekommen.

Ohne Gegentreffer steht das Team von Trainer Norbert Meier mit fünf Punkten auf Tabellenplatz sieben.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Gegen den Europa-League-Starter VfB Stuttgart stand erneut die Null. (Bericht)

Im Volkswagen Doppelpass bezieht Meier Stellung zum Spielstil der Fortuna und dem nötigen Umbruch nach dem Aufstieg.

SPORT1 fasst die Aussagen von Norbert Meier zusammen.

Norbert Meier über...

das bisherige Abschneiden von Fortuna Düsseldorf:

"Wir sind nicht für die Wiedergeburt des Catenaccio zuständig. Aber wenn wir den offenen Schlagabtausch mit Mannschaften wie beispielsweise Stuttgart suchen, dann bekommen wir keinen Fuß auf den Boden. Wir müssen erst mal hinten gut stehen. Natürlich wollen wir dann aber auch nach vorne gut spielen. Wir können bisher mit der Punkteausbeute zufrieden sein. Wir haben so viele neue Jungs, die noch nie in der ersten Liga gespielt haben. Aufsteigen war im letzten Jahr nicht unsere Zielsetzung.

Es gab einige Spieler, die wir nicht halten konnten - Assani Lukimya, Maximilian Beister, Sascha Rösler - und bei einigen Spielern mussten wir nach zwei Jahren auch Bilanz ziehen. Wir waren auf den Aufstieg nicht eingestellt. Deswegen war der Umbruch notwendig. Jedes Erfolgsgefühl gibt Selbstvertrauen. Das alles wirkt sich positiv aus. Vor allem bei einem neu aufgestellten Kader braucht man Erfolgserlebnisse. Wir wollen uns langfristig etablieren. Aber in dieser Saison ist das Ziel, den Ligaerhalt zu schaffen."

über den Platzverweis von Hannovers Szabolcs Huszti:

"Du darfst ja heute nichts mehr machen, weil man damit die Leute in Aufruhr bringen könnte. Ich finde das nicht gut, weil zum Fußball einfach Emotionen dazugehören. Allerdings war die Entscheidung für den Platzverweis aus der Sicht des Schiedsrichters vertretbar."

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über den Transfer von Javi Martinez zum FC Bayern:

"Tatsache ist, dass der FC Bayern die finanziellen Möglichkeiten hat, so einen Transfer zu stemmen, egal ob der Spieler das wert ist oder nicht. Wir sind alle ein bisschen ratlos, weil er noch nicht richtig aufgetaucht ist, aber er scheint ja ein Riesentalent zu sein. Ich würde mich freuen, wenn das klappt, denn ich würde den Spieler auch gern mal sehen."

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