Sami Hyypiä (l.) und Sascha Lewandowski haben seit April das Sagen bei Bayer © getty

Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski stehen in Leverkusen kurz vor der Verlängerung. Alle Parteien sollen überzeugt sein.

Von Reinhard Franke

München - Die Saison ist nur wenige Tage alt und das Trainerkarussell nimmt schon mächtig Fahrt auf. 554153 (DIASHOW: Der 34. Spieltag)

In Köln, in Berlin, vielleicht auch in Gladbach werden Posten frei - und auch Leverkusen war als möglicher freier Arbeitsplatz in der Verlosung. Doch wie es nun aussieht, ist die neue Trainerbesetzung unterm Bayer-Kreuz auch die alte.

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, steht fest, dass Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä weitermachen.

Die erfolgreiche Bilanz - vier Siege und zwei Unentschieden in sechs Spielen und die direkte Qualifikation für die Europa League - soll alle Entscheidungsträger überzeugt haben (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle). Nur noch Details sollen zu klären sein.

"Ich denke, dass das klappen kann"

Die Entwicklung überrascht ein wenig, weil Hyypiä zwischenzeitlich seine Zweifel geäußert hatte, ob der Trainerjob in seine Lebensplanung passt.

Mittlerweile aber hat der 38-Jährige aber offenbar Spaß an der Sache gefunden.

"Die Arbeit bereitet mir große Freude", erklärt der Finne im "Express": "Ich warte jetzt die Gespräche ab. Aber wenn man mit mir zufrieden ist, denke ich, dass das klappen kann."

Die Signale auf ein Weiterarbeiten des Trainerteams sind eindeutig - auch wenn Lewandowski sich ebenfalls noch in Ruhe Gedanken machen will, wie es weitergeht.

Dazu hat er in den nächsten Tagen mit Hyypiä ausgiebig Zeit, wenn der Bayer-Tross zum Saisonausklang auf die Nordseeinsel Norderney fährt. "Dort werden wir das finale Gespräch führen", verrät Lewandowski der "Bild".

Angenehme Gespräche

Er und Hyypiä seien nicht die Typen, die sich offensiv drängen.Dass aber die Grundgedanke einer weiteren Zusammenarbeit gegeben ist, scheint klar.

"Die zurückliegenden sechs Wochen waren richtig gut", hält Lewandowski fest: "Die Arbeit mit dem Funktionsteam war klasse, der Job macht mir eine Menge Spaß. Ich denke, dass die Entscheidung in den nächsten Tagen fällt."

Dafür spricht, dass die Leverkusener Oberen die Suche nach einer externen Trainer-Alternative angeblich gestoppt haben.

Sportdirektor Rudi Völler und Klub-Boss Wolfgang Holzhäuser bemühen sich nur noch darum, einen alten Bekannten als helfende Hand für Hyypiä und Lewandowski zurückzuholen: Peter Hermann, langjähriger Bayer-Assistent und aktuell Co-Trainer von Jupp Heynckes in München.

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