Lukasz Piszczek wechelte im Sommer 2010 von Hertha BSC Berlin zu Borussia Dortmund © getty

Lukasz Piszczek feiert mit Dortmund die zweite Meisterschaft in Folge. Im SPORT1-Interview spricht er über den Punkterekord.

Von Christian Arias Losada

Dortmund - Schöner kann eine Saison nicht ausklingen: Lukasz Piszczek hat am Samstag nach dem deutlichen 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg zum zweiten Mal in Folge die Meisterschale in die Höhe stemmen dürfen ( 554665 DIASHOW: Dortmund bekommt die Schale ).

In der abgelaufenen Spielzeit gehörte der polnische Nationalspieler zu den absoluten Leistungsträgern bei Borussia Dortmund und trug einen großen Teil zur Titelverteidigung bei (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Der Rechtsverteidiger, der im Sommer 2010 von Hertha BSC Berlin nach Dortmund gewechselt war, erzielte in 32 Saisonspielen vier Tore.

Zudem bereitete er acht vor und gehört mittlerweile zu den besten Außenverteidigern der Liga. ( 492198 DIASHOW: Bundesliga-Transfermarkt )

Im SPORT1-Interview spricht Lukasz Piszczek über den Sieg gegen Freiburg, den Punkterekord und seinen persönlichen Saisonhöhepunkt.

SPORT1: Herr Piszczek, Sie haben 4:0 gegen den SC Freiburg gewonnen. Haben Sie und die Mannschaft sich vor dem Spiel vorstellen können, vor den eigenen Fans nochmal so eine tolle Leistung abzuliefern?

Lukasz Piszczek: Ja. Wir hatten die Möglichkeit im Hinterkopf den Rekord zu holen und wir haben alles dafür getan, diesen Rekord zu holen und gerade bis zur Halbzeit war es ein sehr gutes Spiel von uns.

SPORT1: Sie sprechen es gerade an, die Mannschaft hat den Punkterekord geknackt und ist somit der beste Deutsche Meister aller Zeiten. Wie sehr war dieser Rekord für Sie in der Woche vor dem Spiel ein Thema? War dieser Rekord das zu erreichende Ziel?

Piszczek: Wir haben uns konzentriert wie vor jedem Spiel und wir wollten auch diese Saison viele Spiele gewinnen. Das wussten wir auch schon letzte Woche in Kaiserslautern. Wir sind stark, haben unseren Fußball gespielt und 4:0 gewonnen.

SPORT1: Welcher Moment war Ihr persönlicher Saisonhöhepunkt?

Piszczek: Es waren viele Momente. Ich glaube der Sieg in Mainz war entscheidend, denn seit diesem Spiel sind wir ungeschlagen. Dann haben wir zwei Mal gegen Bayern und gegen Schalke gewonnen, das ist für unsere Fans sehr wichtig. Es waren viele Momente, das kann ich sagen.

SPORT1: Gab es bei Ihnen auch Momente, wo man sagen würde, das war der Saisontiefpunkt? Wenn man nach so einer Spielzeit überhaupt davon sprechen kann...

Piszczek: Der Anfang der Saison war nicht sehr einfach für uns nach diesem ersten Sieg gegen Hamburg. Wir haben gelernt, mit dieser Meisterschaft von letztem Jahr umzugehen und haben etwas gebraucht, aber am Ende sind wir, glaube ich, verdient Deutscher Meister geworden.

SPORT1: Jetzt ist der BVB zwei Mal Deutscher Meister geworden. Jetzt wird es der Mannschaft und Ihnen nächte Saison nicht so einfach fallen, sich weiter als den Underdog darzustellen...

Piszczek: Es ist jetzt noch zu früh, über die nächste Saison zu sprechen. Wir konzentrieren uns erst mal auf das Finale in Berlin. Was nächste Saison kommt, wissen wir noch nicht. Wir werden danach darüber sprechen, welche Ziele wir in der nächsten Saison haben.

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