Der Stürmer von der Elfenbeinküste traf zum sechsten Mal in dieser Saison für 96 © getty

Der Ivorer ist nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle und schickt Hannover zum zweiten Mal in Folge in die Europa League.

München - Hannover 96 hat das Rennen um den letzten Startplatz für die Europa League für sich entschieden und darf sich auch in der kommenden Spielzeit auf große Abende auf internationalem Parkett freuen.

Die Niedersachsen, für die das Abenteuer Europa League in diesem Jahr erst im Viertelfinale beendet war, setzten sich zum Saisonabschluss mit 2:1 (1:1) gegen den Absteiger 1. FC Kaiserslautern durch (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften Hannoveraner Arena wurden die Platzherren früh für ihre etwas lethargische Einstellung zu Beginn der Partie bestraft 554153 (DIASHOW: Der 34. Spieltag) .

De Wit verabschiedet sich mit einem Traumtor

Pierre De Wit nutzte in der siebten Minute ein Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft der Niedersachsen und überraschte bei seinem Distanzschuss auch den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Ron-Robert Zieler.

Für den Ausgleich sorgte FCK-Verteidiger Alexander Bugera, der in der 38. Minute, bedrängt von Didier Ya Konan, den Ball über die eigene Torlinie bugsierte. Damit ging eine Serie von drei 96-Partien ohne eigenen Torerfolg zu Ende.

Europa-Ticket gelöst

Das Tor nach Europa stieß der starke Ya Konan auf, der eine Hereingabe von Lars Stindl mit dem Kopf verwertete (71.).

Nach dem Rückstand schalteten die Gastgeber spürbar einen Gang höher und drängten die Pfälzer zumeist in die eigene Spielhälfte zurück. Schon in der dritten Minute hatte Lars Stindl per Kopfball einen Treffer knapp verpasst, Ya Konan scheiterte in der 13. Minute in aussichtsreicher Position am Außennetz.

In der 17. Minute traf Ex-Nationalspieler Jan Schlaudraff mit einem Flachschuss den rechten Torpfosten.

96 schnürt Lautern phasenweise ein

Mitte der ersten Halbzeit nahm der Druck auf das Tor der Gäste, die von 2000 Fans begleitet wurden, immer mehr zu. Das Team von Coach Krassimir Balakow, die schwächste Mannschaft der Rückrunde, verlegte sich nur noch auf vereinzelte Konter.

Einseitig ging die Partie nach dem Seitenwechsel weiter. Im 50. Pflichtspiel der laufenden Spielzeit dominierten die "Roten" auch ohne den verletzten Torjäger Mame Diouf nach wie vor das Geschehen auf dem Rasen. Allerdings schafften es die Hausherren nur selten, gefährlich vor das Tor der Gäste zu kommen.

Dementsprechend fiel der erlösende Treffer nach einer Standardsituation. Stindl schlug einen Freistoß scharf in den Strafraum der Gäste, den Ya Konan mustergültig verwertete. Die große Party in Hannover wurde noch durch die Einwechslung von Altin Lala gekrönt.

Hannovers Lala kommt zu seinem Abschiedsspiel

Der Albaner, der seit 1998 für 96 spielt, kam zu seinem 296. und letzten Einsatz für Hannover.

Neben dem quirligen Schlaudraff machte Torschütze Ya Konan bei den Hannoveranern ein gutes Spiel. Stärkste Akteure aufseiten der `Roten Teufel" waren Torschütze De Wit sowie Mittelfeldspieler Oliver Kirch.

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