Das erste Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel gibt es bei der Weltmeisterschaft 1958. Die Franzosen um ihren Ausnahmestürmer Just Fontaine (r.) gewinnen das "kleine Finale" um Platz drei mit 6:3. Fontaine schiesst vier seiner insgesamt 13 Tore gegen Deutschland. Das kann auch Karl-Heinz Schnellinger nicht verhindern
Just Fontaine (r.) im Duell mit Karl-Heinz Schnellinger © imago

Nach 56 Jahren bekommt Frankreichs einstiger Fußball-Star Just Fontaine doch noch den Goldenen Schuh als bester Torschütze der WM 1958 in Schweden.

Die Ehrung will der Weltverband FIFA auf dem Kongress am 11. Juni in Sao Paulo voraussichtlich durch FIFA-Präsident Joseph S. Blatter vornehmen. Dies bestätigte Fontaine.

Die Ehrung des besten WM-Torschützen mit dem Goldenen Schuh wurde von der FIFA erst zu späteren WM-Turnieren eingeführt.

Der heutige 80-jährige Fontaine hatte damals im Turnierverlauf die Rekordtrefferanzahl von 13 erzielt, davon allein vier im Spiel um Platz drei gegen Deutschland (6:3).

Der in Marokko geborene Angreifer ist mit 13 Treffern immer noch der Rekordschütze bei einer WM-Endrunde.

Sein Gegenspieler im kleinen Finale in Göteborg war im Übrigen der ehemalige Kölner und spätere Italien-Profi Karl-Heinz Schnellinger, der damals sein drittes Länderspiel für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes bestritt.

"Den habe ich damals vernascht", sagte Fontaine.

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