Der indonesische Fußball schreibt abermals negative Schlagzeilen: Sechs Tage nach einem bösen Foul im Zweitliga-Spiel zwischen Persiraja Banda Aceh und PSAP Sigli ist der 27-jährige Akli Fairuz an den Folgen der Verletzungen gestorben. Dies bestätigte ein Verbandsoffizieller der Nachrichtenagentur "AFP".

"Akli starb wahrscheinlich wegen eines Darmdurchbruchs, der durch den Tritt des Torhüter verursacht worden war", sagte Mahfudin Nigara.

Fairuz, Stürmer der Mannschaft aus Banda Aceh, war in der Partie bei einem Klärungsversuch des gegnerischen Keepers heftig in der Bauchgegend getroffen worden.

Danach wurde er sofort ausgewechselt. Allerdings brachten ihn die Sanitäter erst später, als die Schmerzen stärker wurden, ins Krankenhaus. "Wir untersuchen den Fall. Es existiert der Verdacht, dass er auf dem Feld unzureichend versorgt worden war", sagte Nigara.

Der indonesische Fußball war bereits durch den Tod ausländischer Profis in die Kritik geraten. So ließen beispielsweise zwei Spieler aus Paraguay und Kamerun ihr Leben, weil sie Medienberichten zufolge monatelang kein Gehalt erhielten und sich deshalb die notwendige medizinische Versorgung nicht leisten konnten.

Hier gibt es alles zum internationalen Fußball

Weiterlesen