DYNAMO MOSKAU: Kevin Kuranyi liebäugelt mit einer Rückkehr nach Deutschland. "Mein  Vertrag läuft im Sommer aus, und eine Option ist es, zurück in die  Bundesliga zu kommen", sagte der Stürmer des russischen  Erstligisten Dynamo Moskau im Interview mit der Internetseite "derwesten.de": "Meine Familie würde sehr gerne zurück nach  Deutschland. Aber mein erster Ansprechpartner ist Dynamo."
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Der frühere deutsche Nationalspieler Kevin Kuranyi hat mit dem russischen Erstligisten Dynamo Moskau die Europa League erreicht.

Der Hauptstadtklub profitierte von einer Entscheidung des nationalen Verbandes RFU, der die am Sonntag nach Krawallen abgebrochene Begegnung bei Zenit St. Petersburg mit 3:0 zugunsten Moskaus wertete.

Der Kuranyi-Klub ist mit 52 Punkten nicht mehr vom fünften Platz zu verdrängen. (Russland: Ergebnisse und Tabelle)

Zenit-Fans hatten nach Kuranyis 4:1 (79.) zunächst mit Rauchbomben eine Unterbrechung provoziert, ehe sie wenig später beim Stand von 4:2 für Dynamo den Platz stürmten.

Die gewaltbereiten Anhänger erwiesen St. Petersburg im Kampf um die Meisterschaft damit einen Bärendienst, der Champions-League-Achtelfinalist (60 Punkte) rutschte vor dem letzten Spieltag auf den zweiten Platz hinter ZSKA Moskau (61).

Zudem wurde der Klub zu einer Strafe in Höhe von umgerechnet rund 21.000 Euro verurteilt, die nächsten beiden Heimspiele in der Liga müssen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen werden.

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