Der Weltverband FIFA hat dem irakischen Verband IFA wegen der mehrfach verschobenen Präsidentschaftswahl mit einem Ausschluss gedroht.

Das geht aus einem Schreiben hervor, das der französischen Nachrichtenagentur "AFP" vorliegt.

In dem Brief fordert FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke die IFA auf, die Wahlen bis Ende Mai durchzuführen.

"Sollte die IFA den Wahlprozess nicht bis zum 31. Mai (sic) abgeschlossen haben, wird der Fall den zuständigen Gremien übergeben, um angemessene Maßnahmen einzuleiten. Das kann einen sofortigen und zeitlich unbegrenzten Ausschluss bedeuten", heißt es in dem Brief, der von Valcke und dem Generalsekretär des asiatischen Verbandes AFC, Dato Alex Soosay, unterschrieben ist.

Ursprünglich war die Wahl schon für Januar vorgesehen gesehen, wurde dann aber auf den 20. April und schließlich auf den 31. Mai verschoben.

Der jetzige IFA-Präsident Najeh Hmoud war im Jahr 2011 an die Spitze des Verbandes gewählt worden, anschließend war jedoch von massiven Unregelmäßigkeiten die Rede.

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