Allein auf weiter Flur: Trainer Klaus Augenthaler scheint die Kulisse genauso wenig zu gefallen wie das spätere Ergebnis. Nach 1:0-Führung geben seine Schützlinge den Sieg noch aus der Hand und treten mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise an. Es ist das zweite Geisterspiel in der Geschichte der Champions League überhaupt
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Die verbleibenden Begegnungen in der höchsten ukrainischen Liga sollen nach Wunsch der Regierung des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Der Aufruf des ukrainischen Innenministeriums ist die Folge von politischen Auseinandersetzungen im Rahmen der jüngsten Spiele. "Die Situation im Land ist für die Austragung von Fußballspielen äußerst ungünstig", teilte das Innenministerium dem Fußball-Verband am Mittwoch in einem Brief mit.

Außerdem drängt das Ministerium den Verband dazu, die Spiele aus dem Südosten des Landes in sicherere Regionen zu verlegen, um weitere Eskalationen zu vermeiden.

Die Zwischenfälle bei den Spielen am 27. April in Charkow und am 2. Mai in Odessa hätten bewiesen, wie groß die Gefahr für schwere Ausschreitungen sei, hieß es in dem Brief. Im Umfeld der beiden Begegnungen waren Dutzende Menschen bei teils heftigen Auseinandersetzungen verletzt worden.

"Wir bitten den ukrainischen Fußball-Verband und die Profiliga des Landes darum, die verbleibenden Ligaspiele während der Arbeitszeit an Wochentagen und hinter verschlossenen Türen auszutragen", hieß es in den Schreiben.

Das Ministerium bat um Verständnis für dieses Vorgehen. Bislang wurden bereits einige Partien, darunter das Pokalfinale, verlegt.

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