Guus Hiddink war zuletzt als Trainer bei Anschi Machatschkala tätig © getty

Guus Hiddink hat mit dem niederländischen Verband KNVB ein erstes Gespräch über ein mögliches Engament als Bondscoach nach der WM geführt.

Der aktuelle Nationaltrainer Louis van Gaal hat angekündigt, seinen nach der Endrunde in Brasilien auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Hiddink sprach nach eigenen Angaben mit dem KNVB-Sportdirektor Bert van Oostveen.

"Es war ein informelles Gespräch", sagte Hiddink auf einem Kongress der Trainergewerkschaft "NLcoach" in Zwolle.

Über weitere Gespräche seien noch keine Termine vereinbart worden.

"Beide Seiten nehmen sich Zeit, um darüber weiter nachzudenken", sagte Hiddink. Der 67-jährige Niederländer hatte vor dem Kongress erklärt, dass er gerne noch einmal Bondscoach werden würde.

"Ehrlich gesagt, habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob ich noch frisch genug bin, um Einfluss auszuüben und für neue Entwicklungen, die uns herausfordern, zu sorgen. Ich habe noch viel zu viel Ehrgeiz, um als alter Kerl auf dem Sofa zu sitzen und aus dem Fenster nach zu schauen", sagte Hiddink.

Neben dem Routinier wird vor allem Ronald Koeman, der Europameister von 1988 und Trainer von Feyenoord Rotterdam, als Kandidat für die Van-Gaal-Nachfolge gehandelt.

Unter Hiddink hatte die niederländische Elf bei der WM 1998 in Frankreich den vierten Platz erreicht.

2002 führte er Südkorea ebenfalls auf den vierten Platz.

Er arbeitete auch als Nationaltrainer von Australien, Russland und der Türkei.

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