Dank des Obersten Sportgerichts Brasiliens STJD bleibt Vorjahresmeister Fluminense FC wohl der bittere Gang in die zweite Fußballliga erspart.

Mit 5:0-Richterstimmen wurde Portuguesa Sao Paulo wegen des Einsatzes eines nicht spielberichtigten Akteurs am letzten Spieltag zu einem Abzug von vier Punkten verurteilt und nahm damit den Abstiegsrang des Traditionsklubs aus Rio de Janeiro ein.

Das Urteil wird im WM-Land heftig diskutiert, weil sich Portuguesa eigentlich bereits am vorletzten Spieltag aller Abstiegssorgen entledigt hatte und somit selbst bei einer Niederlage erstklassig geblieben wäre. Das Strafmaß ergab sich aus drei Punkten Zwangsabzug sowie der Aberkennung des Zählers vom abschließenden Remis (0:0) gegen Gremio Porto Alegre. Der Klub will gegen die Entscheidung aber noch Revision einlegen.

Gegen Gremio hatte Portuguesa am 8. Dezember den Mittelfeldspieler Heverton eingesetzt, obwohl dieser nur zwei Tage zuvor wegen einer Roten Karte zu zwei Spielen Sperre verurteilt worden war. Da wegen des Wochenendes nicht die Möglichkeit eines Einspruchs bestand sowie die schriftliche Urteilsverkündung erst am Montag eintraf, hielt sich der von portugiesischen Einwanderern gegründet Klub nicht an das Urteil.

Ebenfalls wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs wurde auch CR Flamengo mit vier Punkten Abzug bestraft. Der Pokalsieger aus Rio de Janeiro fiel damit auf Rang 16 zurück, einen Platz über der Abstiegszone.

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