Radamel Falcao wechselte im Sommer von Atletico Madrid nach Monaco © getty

Die französische Regierung hat eine Kehrtwendung vollzogen und will den Spitzenklub AS Monaco nun doch von der geplanten Reichensteuer ausnehmen.

Nachdem die Nationalversammlung noch am Donnerstagabend beschlossen hatte, dass die Monegassen wie alle anderen Klubs 75 Prozent auf alle Einnahmen über einer Million Euro zahlen müssen, obwohl sie nicht auf französischen Staatsgebiet beheimatet sind, ruderte Finanzminister Bernard Cazeneuve am Freitag zurück.

Cazeneuve begründete seine Entscheidung damit, dass es das Risiko gebe, die neue Gesetzgebung sei im Bezug auf Monaco verfassungwidrig.

Alle Unternehmen, die Angestellten mehr als eine Million Euro pro Jahr bezahlen, sollen ab dem 1. Januar zunächst für zwei Jahre mit 75 Prozent Steuern zur Kasse gebeten werden.

Für die Vereine der Ligue 1 bedeutet der Steuerplan der Regierung Hollande eine Gesamt-Mehrbelastung von 44 Millionen Euro, 20 Millionen würden allein auf Meister Paris St. Germain entfallen.

Ursprünglich wären für PSG sogar mehr als 30 Millionen Euro denkbar gewesen, doch die Regierung deckelte die Zahlung bei fünf Prozent des Unternehmensumsatzes.

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