Florentino Perez (l.) ist seit Juni 2009 Präsident von Real Madrid © getty

Real Madrids Präsident Florentino Perez geht bei der Weltfußballer-Wahl am 13. Januar von einem Sieg seines Superstars Cristiano Ronaldo aus.

"Ich bin überzeugt, dass er gewinnen wird. Es wäre ungerecht, wenn er es nicht täte, denn alle wissen, dass er der beste Spieler der Welt ist", sagte der schwerreiche Bauunternehmer am Freitag.

Der Portugiese Ronaldo, Weltfußballer von 2008, steht neben Franck Ribery von Triple-Gewinner Bayern München und Lionel Messi vom FC Barcelona im Kampf um den "Ballon d'Or" in der Endauswahl. Der Argentinier Messi hatte die Trophäe des Weltverbandes FIFA in den vergangenen vier Jahren gewonnen.

Ähnlich wie Perez für Ronaldo hatte sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß für den Franzosen Ribery stark gemacht. "Es gibt keinen einzigen Spieler auf der Welt, der das mehr verdient hätte als Franck. Und wenn er es nicht wird, ist das eine Riesensauerei", sagte Hoeneß.

Messi gilt in der Wahl diesmal als leichter Außenseiter, da der kleine Argentinier in dieser Saison mit mehreren Verletzungen zu kämpfen hatte.

Zuletzt hatte sich Hoeneß kritisch über eine Fristverlängerung für die Stimmenabgabe bis zum 29. November geäußert. Bei den Bayern befürchtet man, dass dadurch der zuletzt extrem starke Ronaldo bessere Karten haben könnte.

Wahlberechtigt sind die Nationaltrainer und Kapitäne der 209 FIFA-Mitgliedsverbände sowie ausgewählte Journalisten.

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