Franck Ribery wurde bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt © getty

Franck Ribery von Bayern München steht wie erwartet in der Endauswahl zum Weltfußballer des Jahres.

Der Franzose wurde wie der viermalige Sieger Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der die Wahl 2008 gewann, in die am Montag von der FIFA veröffentlichten Vorauswahl gewählt.

Einer der drei wird nach der Abstimmung von Kapitänen und Trainern sämtlicher Nationalmannschaften sowie ausgewählten Journalisten am 13. Januar auf der World Player Gala in Zürich als Weltfußballer gekürt.

Bayern-Trainer Pep Guardiola drückt Ribery bei der Wahl die Daumen: "Franck hat eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Ich hoffe, dass er es schafft", sagte Guardiola am Montag auf SPORT1-Nachfrage.

Auch fünf deutsche Nationalspieler standen in der engeren Wahl, schafften es aber nicht in die Top drei: Kapitän Philipp Lahm, sein Vertreter Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller (alle Bayern München) sowie Mesut Özil vom FC Arsenal.

Aus der Bundesliga durften zudem Bayern-Star Arjen Robben sowie Robert Lewandowski (Borussia Dortmund) hoffen.

Nach der Verlängerung der Frist für die Abstimmung bis Mitte Dezember wegen des angeblich schwachen Rücklaufs gilt für viele Experten Real Madrids Star Ronaldo als Favorit.

Präsident Uli Hoeneß vom Ribery-Klub FC Bayern nannte die Fristverlängerung ein "Spielchen", für das er kein Verständnis habe. "Es gibt keinen einzigen Spieler auf der Welt, der das mehr verdient hätte als Franck. Und wenn er es nicht wird, ist das eine Riesensauerei", sagte er bei "Sky".

Ribery sei "ein Synonym für das, was wir im Moment darstellen".

Messi, Offensivspieler des FC Barcelona, hatte die Wahl in den vergangenen vier Jahren für sich entschieden.

Nach zahlreichen Enttäuschungen im Kalenderjahr 2013 und einigen Verletzungen ist der Argentinier diesmal Außenseiter.

Der Portugiese Ronaldo dagegen warb mit starken Auftritten in Champions League und Primera Division zuletzt ebenso für sich wie mit vier Toren in den Playoffs zur WM in Brasilien gegen Schweden (1:0, 3:2).

Der Viererpack glückte ihm aber erst, als die Wahl eigentlich schon hätte abgeschlossen sein sollen.

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