Gewerkschaftler haben der FIFA am Rande der Exekutivsitzung des Weltverbandes die Rote Karte gezeigt.

Rund 50 Demonstranten protestierten am Donnerstag vor dem FIFA-Hauptquartier in Zürich gegen die menschenunwürdigen Zustände auf den Baustellen der WM 2022 in Katar.

"Rote Karte für die FIFA - kein Weltcup ohne Arbeitnehmerrechten", war auf den Karten zu lesen.

Die englische Tageszeitung "Guardian" hatte in der vergangenen Woche einen alarmierenden Bericht über die Arbeitsbedingungen im kleinen Golfstaat veröffentlicht.

Rund 44 nepalesische Gastarbeiter seien demnach in nur zwei Monaten wegen Herzinfarkts oder Arbeitsunfällen gestorben.

Von Zwangsarbeit und unmenschlichen Bedingungen war die Rede.

Die FIFA diskutiert auf ihrer Exekutivsitzung am Donnerstag und Freitag unter anderem über eine mögliche Terminverschiebung der WM 2022 in die Wintermonate.

Auch das Thema Arbeitsbedingungen soll zur Sprache kommen, wenngleich es nicht auf der Tagesordnung stand.

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