Berlins Sportsenator Frank Henkel hat die Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für München als Bewerberstadt für die EM 2020 enttäuscht zur Kenntnis genommen.

Gleichzeitig gratulierte er München zum Zuschlag und kündigte eine erneute Bewerbung der Hauptstadt an.

"Ich bedauere es sehr, dass uns der DFB aus diesem sehr engen Rennen geschickt hat. Wir haben uns mit der herausragenden Infrastruktur und der Fußballbegeisterung in Berlin durchaus Chancen ausgerechnet, auch wenn sich die Favoritenrolle Münchens angedeutet hatte", erklärte der CDU-Politiker.

Henkel betonte, Berlin habe alles gegeben, um die EM-Spiele in die deutsche Hauptstadt zu holen, und habe eine ausgezeichnete Bewerbung eingereicht. "Dass unsere Stadt alles mitbringt, um solche Spiele auszurichten und ein guter Gastgeber zu sein, ist bekannt", so Henkel, der die Entscheidung letztendlich respektierte:

"Wir gratulieren München und wünschen der bayrischen Landeshauptstadt mit Blick auf 2020 alles Gute und viel Erfolg."

Der Fußballbegeisterung in Berlin werde die Entscheidung keinen Abbruch tun. Schon 2015 steige im Olympiastadion das Finale der Champions League. Außerdem betonte Henkel: "Die heutige Absage öffnet zudem das Tor für einen neuen Anlauf: Sollte sich der DFB für die EURO 2024 bewerben, wollen wir dabei sein."

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