Nach zweimal Freispruch nun doch gesperrt: Der Oberste Sportgerichtshof Brasiliens (STJD) hat den früheren Bundesligaprofi Carlos Alberto in einer Revisionsverhandlung wegen Dopings für neuneinhalb Monate außer Gefecht gesetzt.

Der einst teuerste Vereinstransfer von Werder Bremen war zuvor zweimal von lokalen Gerichten in Rio de Janeiro vom Manipulationsverdachts freigesprochen worden.

Bei einem im März durchgeführten Dopingtest waren beim derzeit vereinslosen Mittelfeldspieler erhöhte Werte von Hydrochlorothiazid und Tamoxifen festgestellt worden, die beide die Einnahme von verbotenen Substanzen vertuschen können.

Für den 28-Jährigen, der im Sommer 2007 für die damalige vereinsinterne Rekordablöse von 7,8 Millionen Euro zu Werder gewechselt war, dürfte wegen der langen Sperre auch ein geplantes Engagement bei Meister Fluminense platzen.

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