Die FIFA hat die Gültigkeit einer Reihe von Strafen, verhängt durch die UEFA, den asiatischen, estnischen und tunesischen Verband, bestätigt und will die Sanktionen wegen Spielmanipulationen weltweit ausdehnen.

So hatte die UEFA im Laufe des Augusts den armenischen Schiedsrichter Andranik Arsenyan und seinen Assistenten Howhannes Awagyan wegen Spielmanipulation lebenslänglich gesperrt.

Die Beschuldigten hatten bereits zuvor zugegeben, das Rückspiel der ersten Europa-League-Qualifikationsrunde zwischen Inter Turku und Vikingur am 11. Juli verschoben zu haben.

In Estland wurden die Spieler Elvis Liivamägi aufgrund von Manipulationen nationaler Begegnungen ebenfalls lebenslang für jegliche Tätigkeit im Fußball gesperrt.

Der Entscheid der Disziplinarkommission des estnischen Verbandes wurde vom Spieler angefochten, jedoch von der Berufungskommission des Verbandes bestätigt.

Der asiatische Verband hat wegen des gleichen Verdachts den libanesischen Schiedsrichter Ali Sabbagh für jegliche Tätigkeit im Fußball provisorisch für 30 Tage gesperrt, weil dieser versucht hatte, im April 2013 ein Pokalspiel in Singapur zu manipulieren.

Die Untersuchungen dauern an. Ebenso provisorisch hat der tunesische Verband die Spieler Marouane Troudi und Mahmoud Dridi sowie den Offiziellen Amir Jaziri gesperrt.

Die Vorwürfe betreffen Spielmanipulationen im Inland. Auch in diesem Fall sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.

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