Der kasachische Spitzenklub Schachtjor Karagandy will trotz Protesten von Tierschützern auch vor dem Play-off-Rückspiel zur Champions League bei Celtic Glasgow ein Schaf schlachten.

"Jeder Klub hat seine eigenen Rituale. Diese Tradition gab es schon, bevor wir zum Verein gekommen sind", sagte Vereinspräsident Wiktor Kumykow vor der Partie am Mittwoch.

Das Hinspiel hatte Karagandy überraschend mit 2:0 gewonnen, zuvor hatte der Klub im Schachtjor-Stadion ein Schaf geschlachtet - das soll Glück bringen.

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte von UEFA-Präsident Michel Platini daraufhin in einem Brief eine Strafe für Schachtjor gefordert.

Auf die Frage, wo Karagandy in Schottland das Schaf erwerben wolle, meinte Kumykow mit einem Augenzwinkern: "Soweit wir wissen, ist die Landwirtschaft in Schottland sehr weit entwickelt. Es sollte also kein Problem sein, ein Schaf zu finden."

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