Angestachelt durch die harsche Kritik von Altstar Rio Ferdinand hat die englische Nationalmannschaft den Klassiker gegen Schottland trotz zweimaligen Rückstands für sich entschieden.

Mit dem in der Startelf stehenden Top-Stürmer Wayne Rooney, um dessen Gesundheitszustand ebenfalls öffentlich diskutiert worden war, gewannen die "Three Lions" das britische Traditionsduell in Wembley mit 3:2 (1:1).

James Morrison (12.) hatte die Schotten in Front gebracht, Theo Walcott (29.) vom FC Arsenal erzielte noch vor der Pause den Ausgleich.

Die erneute Führung Schottlands durch Kenny Miller (50. ), der die zu Tausenden mitgereisten "Bravehearts" zum Toben brachte, egalisierte zunächst Danny Welbeck (53./Manchester United).

Der für Rooney in der 67. Minute eingewechselte Debütant Rickie Lambert (70./FC Southampton) traf zur Entscheidung für die Mannschaft von Teammanager Roy Hodgson.

Unter der Leitung des Bundesliga-Schiedsrichters Felix Brych (München) begann Schottland mutig und ging begünstigt von einem Fehler des englischen Torwarts Joe Hart (Manchester City) in Führung.

Die restliche Spielzeit stürmten fast nur noch die Engländer, die sich trotz des erneuten Rückstandes nicht beirren ließen.

Am 6. September treffen die derzeit zweitplatzierten Engländer in der WM-Qualifikationsgruppe H auf Moldau. Die bereits vorzeitig gescheiterten Schotten empfangen Belgien.

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