Nach einem offensichtlich manipulierten Spiel zum Auftakt der serbischen Fußball-Superliga fordern fünf von 16 Clubs den Rücktritt des nationalen Verbandspräsidenten Tomislav Karadzic.

Der langjährige Verbandschef lehnte dies am Montag in einem Interview aber ab. Seine Gegner in der Liga seien "ganz gewöhnliche Kriminelle", sagte Karadzic der Belgrader Zeitung "Nase Novine".

Der einstige Spitzenclub Roter Stern Belgrad hatte am Vortag mitgeteilt: "Für uns ist Karadzic nicht mehr der Verbandspräsident unseres Landes." Er solle zurücktreten, damit alle "Unregelmäßigkeiten im serbischen Fußball untersucht werden können".

Auslöser des Aufruhrs war das Spiel von Partisan Belgrad gegen die Mannschaft von Novi Pazar am vergangenen Samstag. Nach übereinstimmender Darstellung der Zeitungen hatte der Schiedsrichter durch zahlreiche klare Fehlentscheidungen den 4:3-Sieg von Partisan ermöglicht.

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