Der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers darf nach seiner Zwangsversetzung in die vierte Liga zumindest alle seine Titel behalten.

Allerdings belegte die schottische Premier League (SPL) die frühere Rangers-Betreibergesellschaft Oldco wegen nicht gemeldeter Zahlungen in Form von steuerfreien Darlehen aus einem Fond zwischen 2000 und 2011 mit einer Strafe von 250.000 Pfund (ca. 289.000 Euro).

Die Abmachungen hätten nach den Regeln der SPL und des schottischen Fußball-Verbandes SFA offen gelegt werden müssen.

Eine unabhängige Kommission entschied, dass die Rangers durch die Zahlungen keinen Wettbewerbsvorteil erzielt hätten, weshalb die ab Beginn der Saison 2000/01 gewonnenen fünf Meisterschaften bei Glasgow bleiben.

Der 54-malige schottische Meister war nach seiner Insolvenz zur Saison 2012/13 in vierte Liga zurückgestuft worden.

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