Der senegalesische Fußball-Verband FSF ist für die schweren Ausschreitungen im Skandalspiel der Qualifikation zum Afrika Cup 2013 gegen die Elfenbeinküste mit einer Geldstrafe sowie einer Stadionsperre belegt worden.

Der afrikanische Verband CAF veruteilte den FSF zu einer Zahlung von 50.000 Dollar (rund 38.000 Euro), zudem dürfen zwölf Monate lang keine Spiele im Stade Leopold Sedar Senghor in Dakar ausgetragen werden.

Im Oktober war es dort zu massiven Krawallen gekommen. Nach dem zweiten Treffer des früheren Chelsea-Stürmers Didier Drogba in der 75. Minute hatten zahlreiche Senegalesen begonnen zu randalieren und Gegenstände auf den Rasen zu werfen. Das Spiel wurde abgebrochen, die Polizei setzte Tränengas ein.

Die Ivorer hatten das Hinspiel in der K.o.-Runde der Qualifikation zum Afrika Cup 2013 in Südafrika Anfang September mit 4:2 für sich entschieden. Drogbas zweiter Treffer zum 2:0 schien endgültig das Ende aller Hoffnungen für die "Löwen".

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