Der Fußball-Verband Simbabwes hat seine A-Nationalmannschaft mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

Damit reagierte der Verband auf den Verdacht der Spielmanipulation und das Scheitern des Teams in der Qualifikation für den Afrika Cup 2013 (19. Januar bis 10. Februar) in Südafrika.

"Das Team wurde komplett entlassen", sagte Präsident Cuthbert Dube am Freitag: "Wir werden es aus Spielern der U-20- und U-23-Mannschaft neu aufbauen. Diese jungen Leute sind sauber."

Simbabwe hatte am 14. Oktober das entscheidende Qualifikations-Rückspiel in Angola mit 0:2 verloren und damit trotz des 3:1-Erfolgs im Hinspiel das Kontinentalturnier am Kap verpasst.

Erst vor zwei Wochen waren der frühere Nationaltrainer Sunday Chidzambwa, die frühere Geschäftsführerin Henrietta Rushwaya sowie fünf Spieler und weitere Funktionäre wegen eines Manipulationsskandals aus dem Jahr 2009 zu einer lebenslangen Sperre verurteilt worden.

Im Februar waren bereits 80 Spieler, darunter auch einige Nationalspieler, wegen Manipulationsverdacht gesperrt worden. Ihnen wurde vorgeworfen, im Zuge des asiatischen Wettbetrug-Skandals Spiele manipuliert zu haben.

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