Die Steuerpläne der französischen Regierung unter Präsident Francois Hollande haben die Verantwortlichen des Profifußballs auf die Barrikaden gebracht. Die geplante Erhöhung der Steuern und anderer Abgaben drohe die Wettbewerbsfähigkeit der Ligue 1 massiv zu gefährden.

"Die Steuern werden auf den französischen Fußball einen desaströsen Einfluss haben", hieß es in einem gemeinsamen Statement der Vereinigung der Profiklubs (UCPF), des Verbandes der Profispieler (UNFP) und der Liga (LFP).

Die Vereine müssten mit Verlusten in Höhe von rund 150 Millionen Euro rechnen, sagte UCPF-Boss Philippe Diallo der Nachrichtenagentur "Reuters": "Wir haben im vergangenen Jahr einen Verlust von 131 Millionen Euro gemacht, die Auswirkungen in dieser ungünstigen Lage werden enorm sein."

Die Pläne der französischen Regierung, mit dem diese die Schuldenlast verringern will, sehen unter anderem eine Reichensteuer von 75 Prozent für Einkommen über eine Millionen Euro vor.

Demnach würde etwa der schwedische Stürmer-Star Zlatan Ibrahimovic, der beim Erstligisten Paris St. Germain rund neun Millionen Euro verdienen soll, weit über sechs Millionen an den Staat zahlen müssen.

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