Hunderte Fußballfans haben am Freitag der ungarischen Fußball-Legende Sandor Kocsis die letzte Ehre erwiesen, als die Urne des Torschützenkönigs der WM 1954 in dessen Heimat zurückgebracht wurde.

Im Beisein von Ungarns Präsident Janos Ader und Sandro Rosell, Präsident des FC Barcelona, wurde Kocsis in einer Gruft in Budapest neben seinem früheren Mannschaftskapitän Ferenc Puskas beigesetzt.

Kocsis war Stürmer der legendären "Goldenen Elf" Ungarns, die bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz das Finale gegen Deutschland verlor. Kocsis, wegen seiner Kopfballstärke auch "Goldköpfchen" genannt, erzielte 11 Turniertreffer.

In 68 Einsätzen für die Nationalmannschaft war er insgesamt 75-mal erfolgreich. Nach Stationen in Ungarn und der Schweiz lief er von 1958 bis zu seinem Karriereende 1965 für den FC Barcelona auf.

Kocsis starb 1979. Nach langem Krebsleiden stürzte er im Alter von 49 Jahren aus dem vierten Stock eines Krankenhauses in Barcelona. Ob es sich um einen Unfall gehandelt hat, ist nie geklärt worden.

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