FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat in seiner Eröffnungsrede zum 62. Kongress des Fußball-Weltverbandes in Budapest den Reformwillen unterstrichen.

"Wir müssen vorwärtsgehen. Ihr habt uns beim letzten Kongress aufgefordert, etwas zu tun. Wir haben einen Reformprozess eingeleitet, es ist keine Revolution. Auch die Konföderationen sind aufgefordert, es uns nachzutun", sagte der 76-jährige Schweizer vor den Delegierten der 208 Mitgliedsverbände der FIFA.

Die FIFA war in den letzten anderthalb Jahren von einigen Korruptionsskandalen gebeutelt worden. Blatter versucht nun mit der Einsetzung unterschiedlicher Aufsichtsgremien, die Glaubwürdigkeit und das Ansehen des Weltverbandes wiederherzustellen.

Dabei sollen auch die Schmiergeldvorwürfe aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden. Auf dem Kongress am Freitag stehen in der ungarischen Hauptstadt einschneidende Reformpakete zur Abstimmung.

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