Die Afrikanerin Lydia Nsekera wird die erste Frau im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA.

Diese Entscheidung gab die FIFA am Dienstag nach der Exko-Sitzung am Montag in Budapest im Vorfeld des FIFA-Kongresses in Budapest (24./25. Mai) bekannt.

Die Präsidentin des Fußballverbandes von Burundi nimmt ihren Posten auf dem FIFA-Kongress ein.

Die formelle Wahl einer Frau ins Exekutivkomitee erfolgt 2013 nach Inkrafttreten der neuen FIFA-Statuten.

Präsident Joseph S. Blatter hatte auf dem Kongress im vergangenen Jahr erstmals die Aufnahme einer Frau in die Regierung des Weltfußballs angedacht.

Das Exko mit dem ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger als Mitglied hat sich außerdem erneut einstimmig gegen die Nutzung von Feuerwerkskörpern in Fußballstadien ausgesprochen.

In Arbeit ist weiterhin die Versicherung für Spieler, die auch für das olympische Fußballturnier gelten soll und den Klubs als Arbeitgeber im Falle von Verletzungen der Akteure zugute kommen wird.

Das Exko hat sich zudem auf Domenico Scala (Italien/Schweiz) als unabhängigen Vorsitzenden der Audit- und Compliance-Kommission geeinigt. Die Ernennung wird dem Kongress zur Verabschiedung vorgelegt.

Die FIFA beurteilt die Ernennung als "weiteren wichtigen Schritt vorwärts".

Das Exko bestätigte zudem die beantragte FIFA-Statutenänderung betreffend die Restrukturierung der Ethikkommission mit zwei Kammern unter der Leitung von zwei unabhängigen Vorsitzenden.

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