Georgien wird sich allein um die Ausrichtung der Europameisterschaft 2020 bewerben. Dies kündigte der georgische Sportminister Wladimir Wardselaschwili am Dienstag an.

Ursprünglich war eine gemeinsame Kandidatur mit Aserbaidschan geplant gewesen.

"Aserbaidschan hat schon seine Bereitschaft für eine Olympia-Bewerbung 2020 signalisiert, so werden wir uns unabhängig um die EM 2020 bemühen", sagte Wardselaschwili.

Wie die englische Tageszeitung "The Guardian" berichtet, haben zudem Wales, Schottland und Irland formell ihr Interesse an einer Ausrichtung der EM 2020 bekundet.

Der schottische Fußballverband SFA wollte die Nachricht aber weder bestätigen noch dementieren. Die Idee einer Bewerbung sei aber diskutiert worden, sagte SFA-Geschäftsführer Stewart Regan.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte angekündigt, Ende 2013 oder Anfang 2014 die EM-Endrunde 2020 zu vergeben.

Bislang lag für die EM 2020 nur die Kandidatur der Türkei vor, nachdem das Land mit seiner Bewerbung für 2016 denkbar knapp gegen Frankreich gescheitert war.

Am Dienstag (15. Mai) endet die Frist für das Einreichen einer Interessenserklärung für die EM-Gastgeberrolle. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte auf eine Bewerbung verzichtet.

Weiterlesen