Trainer Christoph Daum verlässt den belgischen Traditionsklubs FC Brügge zum Saisonende, hat ein Angebot aus Deutschland aber dementiert.

"Es gab viele Spekulationen in den letzten Tagen. Aber nochmals: Ich habe bisher noch kein Angebot erhalten. Mein Abschied hat nichts damit zu tun", sagte Daum nach dem 2:1 bei Meister KRC Genk am Donnerstag.

Zuletzt war der 59-Jährige mit Hertha BSC, das einen Nachfolger für Trainer Otto Rehhagel sucht, und seinem Ex-Klub 1. FC Köln in Verbindung gebracht worden.

Daum, dessen Vertrag in Brügge noch bis 2013 lief, gab "persönliche und familiäre" Gründe für seine Entscheidung an. "Ich habe meinen Spielern gesagt, dass ich nie ganz weg sein werde. In meinen Gedanken werde ich immer bei ihnen bleiben", so Daum.

Durch den Sieg in Genk hatte sich der FC Brügge den zweiten Tabellenplatz und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation gesichert.

Die Trennung von der Familie in Köln stört ihn allerdings, wie er zuletzt in einem Interview mit dem Magazin Playboy bestätigte. "Dass die Familie aus schulischen Gründen in Köln bleiben musste, ist ein großer Nachteil", sagte Daum am Donnerstag, der "diese räumliche Trennung auf Dauer nicht haben möchte".

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