Magnus Hedman, 58-maliger schwedischer Nationaltorwart, hatte nach dem Ende seiner Laufbahn immer wieder Selbstmordgedanken.

Das berichtet der 39-Jährige, der unter anderem bei Coventry City, Celtic Glasgow und dem FC Chelsea unter Vertrag stand, in seiner Biographie "När ljuset släcks" (Wenn das Licht ausgeht).

Hedman schreibt weiter, dass er nach seinem Karriereende 2007 massive Probleme mit Amphetaminen (zum morgendlichen Kaffee) und Kokain gehabt habe.

Nach einer Nacht mit einer Prostituierten im Februar 2010 sei er "mit Angst" erwacht und habe seine Sorgen mit 23 Schlaftabletten zu verdrängen versucht, berichtet Hedman.

Für den Sex mit der Prostituierten wurde Hedman später vor Gericht ebenso verurteilt wie für den Besitz von Dopingmitteln 2009.

Immer wieder habe er an Selbstmord gedacht, erzählt Hedman, etwa, als seine Firma Konkurs anmelden musste. Nur der Gedanke an seine Söhne Lancelot (11) und Tristan (7) habe ihn abgehalten.

Silvester 2011 sei für ihn ein Wendepunkt gewesen, seitdem fühle er sich besser, schreibt Hedman. Der frühere Torhüter gehörte der Mannschaft an, die 1994 WM-Dritter geworden war.

Er nahm auch an der WM 2002 sowie an den Europameisterschaften 2000 und 2004 teil.

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