Dario Conca, in Ungnade gefallener argentinischer Mittelfeldstar und künftiger Teamkollege des Dortmunders Lucas Barrios beim chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande, droht neues Ungemach.

Der asiatische Verband AFC ermittelt gegen den 28-Jährigen, weil er entgegen den Regeln vor dem Champions-League-Spiel bei Jeonbuk Hyundai Motors aus Südkorea am 1. Mai (1:3) seinen zwei Monate alten Sohn Benjamin mit auf das Spielfeld genommen und vor den Fans geherzt hatte.

Eine mögliche Strafe ist aber für den 1,69 m großen Exzentriker wohl nur das geringste Problem, das er sich im Zusammenhang mit dem Auftritt in Südkorea eingehandelt hatte.

Nach seiner Auswechslung hatte Conca über das chinesische Twitter-Pendant Sina Weibo derart über Coach Lee Jang-Soo gewettert, dass der Klub ihm eine Neun-Spiele-Sperre und umgerechnet 159.000 Dollar Strafe aufbrummte.

Für Conca ist es ein Abstieg im Rekordtempo: 2011 war der Argentinier als bester Spieler der brasilianischen Liga von Fluminense Rio de Janeiro nach China gewechselt und bei Guanghzou mit einem Jahresgehalt von über zehn Millionen Dollar zu einem der bestverdienenden Spieler der Welt aufgestiegen.

Guangzhou bescherte er mit Top-Leistungen sogleich die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

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