Im bulgarischen Fußball ist erneut ein Spieler des Dopings überführt worden.

Nach dem 1:0-Erfolg von Lokomotive Plowdiw im Pokal-Halbfinale gegen Litex Lowetsch im vergangenen Monat wurde in der A-Probe des Brasilianers Dakson da Silva das Kortikoid Methylprednisolon nachgewiesen.

Dem Mittelfeldspieler, der seit 2006 in Plowdiw spielt, droht eine zweijährige Sperre. Der Verein verzichtete auf die Öffnung der B-Probe, damit ist der Dopingfall amtlich.

"Ich bin schockiert. Es ist hart zu akzeptieren, dass ich meiner Mannschaft in den wichtigsten Spielen der Saison nicht helfen kann", sagte der 24-jährige da Silva.

Das Ergebnis im Pokal-Halbfinale hat nach Angaben von Lokomotive Plowdiw weiter Bestand. Damit trifft der Klub am 16. Mai im Cup-Finale auf Ludogorez. Als derzeitiger Vierter der Meisterschaft will sich die Mannschaft auch noch für die Europa League qualifizieren.

Bereits im Januar waren drei Spieler von CSKA Sofia nach positiven Tests auf das Stimulans Methylhexanamin für drei Monate gesperrt worden.

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