Der asiatische Verband AFC hat dem Weltverband FIFA bei den Ermittlungen zum möglicherweise manipulierten WM-Qualifikationsspiel zwischen Bahrain und Indonesien Unterstützung zugesagt, hat diese aber als "Routineuntersuchung" bezeichnet.

Die Nationalmannschaft von Bahrain hatte das Spiel in der Gruppe E der Asien-Qualifikation 10: 0 gewonnen, aber dennoch den Einzug in die nächste Runde verpasst.

Der indonesische Verband bestritt derweil eine Manipulation. "Ich entschuldige mich bei der gesamten Nation dafür, dass wir Indonesier als komplette Verlierer dastehen", sagte der Vorsitzende der Disziplinarkommission, Bernhard Limbong, der "AFP": "Aber es hat ganz sicher keine Manipulation gegeben."

Bahrain hätte zum Erreichen der nächsten Qualifikationsrunde zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien einen Sieg mit neun Toren Vorsprung und eine gleichzeitige Niederlage des Tabellenzweiten der Gruppe E, Katar, benötigt.

Bei dem fragwürdigen Spiel hatte Bahrain zwei Elfmeter zugesprochen bekommen, der indonesische Torwart war bereits nach zwei Minuten mit einer Roten Karte vom Platz geflogen.

In den bisherigen sechs Duellen zwischen beiden Nationen hatte Bahrain nie mit mehr als zwei Toren Vorsprung gewonnen. Das parallele Spiel zwischen dem Iran und Katar endete 2:2. Damit war der Sieg Bahrains wertlos.

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