Die Profis des AS Bari bejubeln den Ausgleichstreffer gegen Palermo in der Serie B © getty

Beim italienischen Zweitligisten AS Bari haben sich angesichts der drohenden Vereinsauflösung nun auch die Profis in die Suche nach einem neuen Investor eingeschaltet.

Mit einer aufsehenerregenden Internet-Kampagne unter dem Slogan "Kauft Bari" werben die Kicker des insolventen Ex-Erstligisten um neue Geldgeber und ernten dafür landesweit breite Unterstützung durch Tifosi und Sportler sowie viele zahlreiche TV-Stars und andere Prominente.

Für Dienstag ist die dritte und letzte Zwangsversteigerung des mit 130 Millionen Euro verschuldeten Vereins angesetzt.

Das Mindestgebot beträgt drei Millionen Euro. Sollte die Auktion wie schon die beiden vorherigen Versteigerungen ergebnislos bleiben, würde der apulische Klub keine Lizenz für die kommende Saison bekommen können und voraussichtlich aufgelöst werden müssen.

Ex-Besitzer Antonio Matarrese, Italiens früherer Liga-Chef, hatte im März angesichts der hohen Verbindlichkeiten für den 106 Jahre alten Verein Insolvenz angemeldet.

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