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Überschattet von schweren Krawallen hat der SSC Neapel gegen den AC Florenz den Pokal gewonnen. Im Finale von Rom setzte sich Napli mit 3:1 durch

Neapel ging durch zwei früher Tore von Lorenzo Isigne (11./17.) in Führung, Florenz kam durch Juan Vargas (28.) zum Anschlusstreffer.

Kurz vor Spielende sorgte der Belgier Dries Mertens (90.+2) für die Entscheidung und Neapels fünften Pokalerfolg.

Im Vorfeld war es in Rom zu schweren Fankrawallen und Schießereien gekommen. Zehn Personen wurden laut vorläufigen Angaben bei verschiedenen Vorfällen zum Teil schwer verletzt, zwei davon schweben in Lebensgefahr. Das berichten italienische Medien.

Ein Fan wurde durch Schüsse so schwer verletzt worden, dass er mit dem Tod rang. Nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" bestand am späten Samstagabend nach einer Not-OP kaum noch Hoffnung für das Opfer.

Die Gewalt setzte sich im Olympiastadion nahtlos fort. Massen an Feuerwerk flogen aus den Blöcken in Richtung Spielfeld, Neapels Kapitän Marek Hamsik versuchte die Napoli-Fans zu beschwichtigen und verhandelte mit den Ultra-Führern.

Das Spiel wurde rund 45 Minuten Verspätung unter Augen von Fiorentinas noch angeschlagenem deutschen Nationalspieler Mario Gomez und Italiens Premierminister Matteo Renzi angepfiffen. Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli wirkte auf der Tribüne sichtlich geschockt.

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