Gennaro Gattuso trat als Trainer von OFI Kreta zurück
Gattuso bestritt 73 Länderspiele für Italien und erzielte dabei ein Tor © getty

Italiens Weltmeister Gennaro Gattuso hat angesichts der Ermittlungen gegen ihn im Rahmen des Manipulationsskandals seine Unschuld beteuert.

"Ich habe eine Stiftung für bedürftige Kinder gegründet, und man beschuldigt mich, Spiele zu manipulieren. Ich wäre wahnsinnig, wenn ich so etwas tun würde", sagte der 35-Jährige und richtete einen Appell an die Justiz-

"Ich hoffe, dass mich die Staatsanwälte so rasch wie möglich befragen, damit ich meine Position klären kann."

Der ehemalige Star des AC Mailand gab Kontakte zu Francesco Bazzani zu, der als illegaler Vermittler Spiele für circa 700.000 Euro zur Manipulation angeboten haben soll.

"Die halbe Serie A kennt Bazzani. Er ist ein Freund, wie viele andere", betonte Gattuso. Lazio Rom, Klub des deutschen Nationalspielers Miroslav Klose, bestritt Beziehungen zu Bazzani, der Kontakte zum Ex-Lazio-Spieler Cristian Brocchi hatte. Brocchi ist wie Gattuso in den Sumpf der Ermittlungen geraten.

Die Staatsanwälte von Cremona setzten derweil die Ermittlungen fort.

Der Präsident des italienischen Verbandes, Giancarlo Abete, verteidigte Gattuso: "Ich kenne ihn gut und kann nicht glauben, dass er sich unkorrekt verhalten hat. Ich bin zuversichtlich, dass er unbefleckt aus dieser Situation herauskommen wird", sagte Abete am Mittwoch laut Angaben italienischer Medien.

Die Staatsanwälte von Cremona setzten derweil die Ermittlungen fort.

Durchsucht wurde die Wohnung eines Nachwuchstrainers und eines Ex-Spielers des FC Bologna.

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