Der Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin, Andrea Agnelli, schlägt aufgrund der Lage im italienischen Fußball Alarm.

"Italien hat die Führungsrolle verloren, England, Deutschland und Spanien sind vor uns", sagte der Juve-Chef.

Italien sei kein attraktives Land mehr für Starspieler. Es sei schwierig, gute Fußballer in Italien zum Verbleib zu überreden, denn sie würden bessere Angebote aus dem Ausland erhalten. Der italienische Fußball stagniere, die Serie A sei nur mehr ein Schatten im Vergleich zu vergangenen Jahren.

"Vor 10 oder 15 Jahren war es noch der Traum eines jeden Fußballers in der Serie A zu spielen, die Serie A war das Ziel der Topspieler. Damals war die englische Premier League noch nicht das, was sie heute ist. Die Bundesliga profitiert jetzt davon, was sie sich in den vergangen zehn Jahren aufgebaut hat. Spanien hat zwei der weltweit erfolgreichsten Marken mit Real Madrid und dem FC Barcelona. Und Frankreich profitiert von ausländischen Investoren. Unsere Liga hat hingegen an Schwung verloren", berichtete der 37-jährige Agnelli.

Der Unternehmer ist seit 2010 Präsident von Juventus Turin.

Weiterlesen