Nationalstürmer Miroslav Klose wird für seine faiere Geste bei der 0:3-Niederlage mit Lazio Rom gegen Neapel von allen Seiten gelobt.

Klose hatte in der dritten Minute das vermeintliche 1:0 für die Römer erzielt, danach jedoch zugegeben, mit der Hand am Ball gewesen zu sein. Der Schiedsrichter annullierte daraufhin das bereits gegebene Tor.

Kloses bemerkenswerte Geste löste viel Beifall aus. "Bravo, Miro Klose, für diese Geste!", twitterte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter: "Das zeigt einfach, dass man beides sein kann - ein großer und fairer Spieler."

"Dafür verdient er einen Preis", rühmte Neapels Kapitän Paolo Cannavaro den Deutschen. Vor Begeisterung umarmte der Italiener Klose sogar nach dessen überraschender Aussage. "Bravo!", zeigte sich Neapels Coach Walter Mazzarri begeistert.

"Bravo Klose, was für eine schöne Geste", schrieb die "Gazzetta dello Sport" und schwärmte, Klose sei in einem kranken Fußball eine Anomalie.

Bereits in der Bundesliga war Kloses besonderer Sinn für Fairness aufgefallen: Am 30. April 2005 weigerte sich Klose, damals noch in Diensten von Werder Bremen, einen Strafstoß gegen Arminia Bielefeld anzunehmen, da dieser nicht gerechtfertigt war. Dafür erhielt der Nationalstürmer mehrere Fair-Play-Preise

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